CHENTANNOS entstand aus dem Wunsch, ein Stück Sardinien nach Innsbruck zu bringen.
Barbara Marras ist die Gründerin, Executive Chef und Restaurantdirektorin von CHENTANNOS in Innsbruck. Sie hat dieses gastronomische Konzept entwickelt, um die authentische sardische Küche und die Lebensphilosophie ihrer Heimat mit den Menschen in Tirol zu teilen.
In Sardinien aufgewachsen, trägt Barbara eine tiefe Verbindung zu ihrer Heimat und zu einer Esskultur in sich, die von Einfachheit, Respekt, Gemeinschaft und Erinnerung geprägt ist.
Für Barbara bedeutet Kochen weit mehr, als ein Gericht zuzubereiten. Für sie bedeutet es, etwas zu bewahren, das zur eigenen Geschichte gehört, und dieses Wissen an die nächsten Generationen weiterzugeben.
Ihre Küche entsteht aus überlieferten Handgriffen, aus den Düften der sardischen Häuser, aus den Familientischen, aus Rezepten, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, und aus jenen kleinen Geheimnissen, die man nicht aus Büchern lernt, sondern durch Beobachten, Zuhören und Erleben.
Barbara ist überzeugt, dass traditionelle Küche nicht verändert werden muss, um interessant zu sein. Sie muss respektiert, verstanden und authentisch erzählt werden.
Chent’Annos entsteht nicht einfach nur aus einer Idee.
Es entsteht aus der Begegnung verschiedener Menschen, die eines verbindet: ihre besondere Art, Sardinien zu fühlen – nicht einfach als einen Ort, sondern als etwas, das bewahrt, erzählt und geteilt werden möchte.
Nicola Loi ist Sardinien pur. Er muss seine Heimat nicht studieren oder sich vorstellen: Er trägt sie in sich.
Nicola wird die Stimme unserer Gerichte sein. Er wird unsere Gäste über das hinaus begleiten, was sie auf dem Teller sehen – und erzählen, woher ein Rezept kommt, warum eine Zutat von Bedeutung ist und welche Geschichte sich hinter einem Duft, einem Geschmack oder einer Tradition verbirgt.
Denn bei Chent’Annos wollen wir nicht einfach nur Essen servieren. Wir möchten, dass jedes Gericht eine eigene Stimme hat – und Nicola wird die Aufgabe haben, diese Stimme hörbar zu machen.
Hans Puntel kommt ursprünglich aus dem Friaul, doch seit mehr als fünfundzwanzig Jahren ist Österreich seine Heimat. Und dennoch ist Sardinien irgendwann auf seinem Weg tief in seine Seele eingedrungen.
Seine tiefe Verbundenheit mit dieser Insel hat ihn dazu gebracht, gemeinsam mit Barbara das zu entwickeln, was heute zu Chent’Annos wird.
Als Mitbegründer des Konzepts steht Hans für die Verbindung zwischen zwei Welten: Sardinien und Österreich. Zwei Regionen, die auf den ersten Blick weit voneinander entfernt scheinen – das Mittelmeer auf der einen Seite, die Alpen auf der anderen.
Und doch erkennt man bei genauerem Hinsehen, wie ähnlich sie sich sind:
Barbara, Hans und Nicola bringen drei unterschiedliche Geschichten zu Chent’Annos – aber sie teilen dieselbe Überzeugung: Traditionen bleiben nur dann lebendig, wenn sie weitergegeben und geteilt werden.
Und genau hier beginnt unsere Reise. Von Sardinien zu den Alpen. Von einer Tafel zur nächsten. Von einer erzählten Geschichte zu einer Geschichte, die weiterlebt.
Chent’Annos. Sardinien wird nicht einfach nur am Tisch serviert – Sardinien wird erzählt, geteilt und gelebt.
Barbara bringt in jedes Gericht einen Teil ihrer eigenen Geschichte ein. Sie bringt die Düfte, die sie kennt, die Handgriffe, die sie gelernt hat, die Traditionen, die sie begleitet haben, und ein Wissen, das durch die Hände vieler Generationen weitergegeben wurde.
Ihre Küche ist eine Hommage an die sardischen Familien und an all jene Menschen, die Rezepte bewahrt haben, ohne sie jemals aufzuschreiben — an Mütter und Großmütter, die ihr Wissen durch Handgriffe, Geschmack und Vorbild weitergegeben haben.
Barbara glaubt, dass die authentischste Küche jene ist, die aus Liebe zu den Menschen entsteht. Genau dieses Gefühl möchte sie durch ihre Arbeit weitergeben.
Sie möchte nicht einfach nur Gerichte nach Innsbruck bringen. Sie möchte ein Stück Sardinien nach Innsbruck bringen.
Barbara möchte, dass jeder, der an ihrem Tisch Platz nimmt, einen Geschmack wiedererkennt, eine Geschichte entdeckt, eine Emotion erlebt und vielleicht für einen Augenblick das Gefühl bekommt, ein Teil dieser besonderen Welt zu sein.
Denn für Barbara wird Kochen zu weit mehr als zu einem Beruf, wenn ein Gericht eine Erinnerung weckt, ein Tisch Menschen zusammenbringt und ein Geschmack von einer Heimat erzählt.
Dann wird Küche zu Erinnerung. Zu Identität. Zu Leben.
CHENTANNOS
Il gusto di vivere a lungo.
Der Geschmack, lange zu leben.
Ein Tisch, ein Glas Cannonau und ein Ort, an dem niemand in Eile ist. A Chent'Annos.