Innsbruck

Speisekarte

Sardische Küche, wie sie zu Hause auf der Insel gekocht wird: wenige Zutaten, viel Zeit und Handarbeit. Die Karte wechselt mit den Jahreszeiten und mit dem, was der Markt hergibt.

Unsere Geschichte

Chent’Annos beginnt genau hier. Es beginnt mit dem Sardinien, das ich kenne.

Mit gedeckten Tischen, an denen niemand auf die Uhr schaut und Zeit plötzlich etwas anderes bedeutet: kein Moment, den man einfach verstreichen lässt, sondern einer, den man miteinander lebt.

Es beginnt mit Händen, die Teig formen, mit Brot, das man mit den Fingern bricht und ganz selbstverständlich dem Menschen neben sich reicht.

Es beginnt mit Töpfen, die langsam vor sich hin köcheln, weil manche Dinge Zeit brauchen und nicht schneller werden, nur weil man sie schneller haben möchte.

Und es beginnt mit den Düften – mit jenen Aromen, die aus der Küche kommen, noch bevor der Teller auf dem Tisch steht, und die einen schon im nächsten Augenblick an einen anderen Ort bringen können.

Doch Chent’Annos erzählt auch von einem Sardinien, das Sie vielleicht noch nicht kennengelernt haben. Von einem Sardinien, das ursprünglicher ist. Wilder. Tiefer.

Von kleinen Dörfern, stillen Wegen, Weiden und alten Trockensteinmauern. Von der Mistralbrise, die den Duft von Myrte und Mastix mit sich trägt, von wilden Kräutern, die entlang der Wege gesammelt werden, und von Schafen, die langsam durch die Landschaft ziehen.

Und dann ist da das Meer. Immer gegenwärtig. Manchmal ganz nah, manchmal in der Ferne – und doch jeden Tag anders. Ein Meer, das sein eigenes Licht verändert und seinen Geschmack in unserer Erinnerung hinterlässt.

Dieses Sardinien möchten wir erzählen. Nicht das Sardinien von Postkarten, sondern jenes, das man spürt. Das man in einem Duft wiedererkennt, in einem Geschmack, in einer Geste.

Deshalb möchte unsere Speisekarte Ihnen nicht einfach Gerichte bringen. Sie möchte Sie nach Sardinien mitnehmen – und Sie für ein paar Stunden spüren lassen, wie es ist, dort zu Hause zu sein.

Und dann gibt es Sa Pichettara

Am Samstagabend wollten wir etwas Besonderes schaffen. Kein gewöhnliches Degustationsmenü, sondern ein Erlebnis, das man miteinander teilt.

Eine Tafel, die sich nach und nach füllt. Ein erster Bissen. Dann noch einer. Das Brot. Der Käse. Das Meer. Die Erde. Das Porcheddu. Etwas Süßes zum Abschluss. Und ein Glas Wein.

Denn genau daraus entsteht Sa Pichettara: probieren, kosten, teilen, miteinander reden.

So stellen wir uns einen Abend auf Sardinien vor. Ohne Eile. Mit einem Glas, das immer wieder nachgeschenkt wird. Mit jemandem, der sagt: „Probier das einmal.“ Und jemand anderem, der antwortet: „Noch ein bisschen.“

Denn manchmal braucht ein schöner Abend nicht mehr als gutes Essen, guten Wein und Menschen, mit denen man ihn teilen möchte.

A Chent'Annos

Wir freuen uns auf Sie.

Ein Tisch, ein Glas Cannonau und ein Ort, an dem niemand in Eile ist. A Chent'Annos.

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